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Unsere Zwei-Minuten-Aktion ist inzwischen beendet und der eine oder andere fragt sich vermutlich: »Und was hat das jetzt gebracht?« Zunächst mal in konkreten Zahlen: Es gab in zwei Monaten fast 80 Eingaben. Laut Ordnungsreferent erheblich mehr, als sonst in der gleichen Zeit. Mancher war sehr eifrig dabei, aber im Großen und Ganzen waren es doch viele Einzelpersonen, die uns durch Nutzung unserer Webseite bei dieser Aktion unterstützt haben. An dieser Stelle schon mal ein Dankeschön dafür. Die direkte Auswirkung war ein relativ großes Presse-Echo, das auch weit über die Stadt Augsburg hinaus schallte. In der Augsburger Zeitung über den Münchner Merkur bis zum Bayerischen Rundfunk wurde über uns berichtet. Das hatte dann auch genau den Effekt, den wir haben wollten...

Wie berichtet, läuft seit 6.11. unsere Aktion »zwei Minuten für deine Sicherheit«. In der Zwischenzeit gibt es Berichte in der Augsburger Allgemeinen, im Bayerischen Fernsehen, beim Bayerischen Radio und auch bei Radio RT-1 wurde berichtet. Vereinzelt gab es Stimmen, dass es angeblich nur einige wenige wäre, die sich beteiligen, mancher davon ganz besonders. Das können wir so zwar nicht bestätigen, aber dagegen könnte man auch ein Zeichen setzen. Wir möchten euch alle an dieser Stelle noch einmal darum bitten, selbst aktiv zu werden. Die Aktion soll noch bis zum 3.12.2017 gehen. Je mehr es werden, desto besser. Denn es betrifft sicher jeden einzelnen von euch immer mal wieder. So ließe es sich auch leichter entkräften, dass es angeblich nur einige wenige wäre, die aktiv geworden sind. Je mehr mit machen, desto klarer die Botschaft: Wir sind alle betroffen und so kann es nicht weiter gehen.

zum Vergrößern hier klickenIm Oktober 2016 haben wir während der Abschlussveranstaltung des Stadtradelns eine Aktion durchgeführt, in der wir den Verantwortlichen unterschiedliche Möglichkeiten aufgezeigt haben, wie man neben Schutzstreifen auch ganz ohne große Ausgaben auf vielfältige Weise den Radverkehr vor allem deutlich spürbar fördern könnte. Die gesammelten Ideen sind bei uns seither nicht etwa wieder in der Versenkung verschwunden. Vieles ist nach wie vor brandaktuell. So wurde tatsächlich während des Aktionszeitraums des Stadtradelns 2017 die von den Grünen dankenswerterweise beantragte Teilnahme an der Meldeplattform Radar für die Augsburger Bürger freigeschaltet. Wenn auch nur für diesen kurzen Zeitraum, ist die Richtung hier gut. In anderen Bereichen tut sich dagegen leider noch nicht so viel.

Deshalb wollten wir es von den Besuchern der Radlnacht vor der Fahrt wissen. Was wollen eigentlich die Augsburger in Sachen Verkehr? Sechs Maßnahmen standen zur Auswahl, u. A.:

  • PKW-freie Altstadt,
  • mehr Falschparkerkontrollen,
  • mehr Tempo-30-Straßen und -Zonen,
  • lieber Lastenräder als LKWs in der Fußgängerzone,
  • einen Fahrradstadt-Hausmeister oder
  • Start und Ziel der Radlnacht wieder an einer Position.

Am 5.9.2017 ist ein weiteres Mal eine Junge Frau bei einem Radfahrerunfall mit LKW-Beteiligung tödlich verletzt worden. Auch dies ist wieder ein Unfall, bei dem die Sichtverhältnisse bestens waren, der Unfall also höchstwahrscheinlich aus Überforderung bzw. Unachtsamkeit vom LKW-Fahrer verursacht wurde.

Das dort platzierte Ghostbike ist im Rahmen des Ride of Silence aufgestellt worden, einer Gedenk- und Demonstrationsfahrt für mehr Einsatz für die Verkehrssicherheit. Für weitere Hintergründe, siehe auch der Artikel Rechtsabbieger, Radwege und Geisterräder.

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