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Hatte sich Augsburg 2012 nicht einstimmig entschlossen, innerhalb von acht Jahren zu einer echten Fahrradstadt zu werden? Heute wissen wir: zwar sind immer Radler unterwegs. Aber das Radeln ist  weiterhin holprig, Kreuzungen unübersichtlich, Radwege enden im Nichts und Gefahrenstellen werden nicht beseitigt.
Höchste Zeit, Dampf zu machen!
Wir vom ADFC sagen: guter Wille alleine reicht nicht. Es müssen Taten folgen.

 

Die erste Augsburger Radlwoche war für uns Anlass, zu einer "Black Spot" Tour zu Gefahrstellen für Radler in der Augsburger Innenstadt einzuladen. Die Liste der Black spots ist ziemlich lang; Radwege mit unnötigen Richtungswechseln, Radwege die im Nichts enden sowie gefährliche Engstellen am Ende von Kreuzungen zählen dazu.

Die Tour war ein Erfolg: mit Vertretern der Medien, dem Stadtrat, der Stadtverwaltung sowie interessierten Bürger haben wir 10 bekannte Problemstellen aufgesucht und intensiv über Lösungen diskutiert. 

Oft wurde uns bestätigt: viele Gefahrstellen könnte man mit wenig Geld beseitigen.

Wir hoffen,  und erwarten, dass die Behebung dieser Gefahrstellen mehr Priorität bekommt und wir demnächst einige dieser Stellen von unserer "Black spot" Liste streichen können!

Die Medien haben sachlich und ausführlich über diese Aktion berichtet. Zeitungs-, Internet und Fernsehberichte finden sich hier: 

 Die Route der Black Spot Tour

Der "Tourenplan" zeigt: es gibt viel zu tun, wenn sich Radfahrer sicherer in Augsburgs City bewegen sollen. 

ADFC Augsburg stellt sich hinter den Lechsteg zwischen Kissing und Haunstetten

Im Augsburger Stadtrat steht erneut eine Grundentscheidung für oder gegen einen Übergang für Fußgänger und Fahrradfahrer über den Lech beim Weitmannsee an. Dieser Steg ist seit mindestens 20 Jahren in der politischen Diskussion – und bereits Bestandteil der Netzplanung der Stadt Augsburg für die Fahrradstadt 2020.

Der ADFC nimmt die anstehende Abstimmung zum Anlass, für diese Baumaßnahme Stellung zu beziehen.

Dies aus folgenden Gründen:

  • Von keiner Einzelmaßnahme innerhalb der Planungen für die Fahrradstadt erwarten wir eine größere Steigerung der Radnutzung, und zwar gleichermaßen für das Pendeln, den örtlichen Freizeitverkehr und den Tourismus.
  • Von keiner Einzelmaßnahme erwarten wir eine stärkere Reduktion des PKW-Verkehrs. Hunderte der Berufspendler, die derzeit noch mit dem Auto Richtung München fahren, hätten einen bequemen Zugang zum Bahnhof Kissing und würden mit dem Zug nach München pendeln. Aber auch für den Freizeitverkehr der Region würde dieser Übergang viele neue und interessante Ziele erschließen für die autofreie Naherholung.

die treppe muss weg

 

Eine Fluchttreppe am falschen Platz. Aufgrund nicht mehr erklärlicher Planungsfehler errichtet an der engsten Stelle des ganzen nördlichen Bahnhofumfelds direkt an der Fahrrad- und Fußgängerampel Ecke Pferseer Str. / Viktoria Str. Eigentümer ist das "Helios-Center" - Nachfolger des insolventen Fuggerstadtcenters auf dem Grundstück der ehemaligen Hauptpost Augsburg. 

Dort an dieser Ecke kommen sich tagtäglich Hunderte von wartenden oder vorbeifahrenden Fußgänger und Radfahrer ins Gehege. Besonders morgens zur Stoßzeit weichen Radfahrer und Fußgänger auf die stark befahrene Straße aus und gefährden sich dadurch.

Dabei wäre die Lösung so einfach: die Treppe ein paar Meter weiter westlich also bergab Richtung Pferseetunnel verschieben. Dort ist genug Platz, weil der Gehweg nur an der Ecke so eng ist.

Die Forderung, die Treppe zu verlegen, ist alt. Tausendmal erhoben - und tausendmal wurde nicht reagiert. Pressemitteilungen, Ortstermine, auf Versammlungen angesprochen, Verantwortliche mehrfach angeschrieben, Leserbriefe geschrieben - diese Treppe bleibt im Verantwortungs-Ping-Pong zwischen Stadt und Immobilieninvestor des "Helios-Center" hängen und entwickelt sich zum Symbol einer auf Plakate und Events statt auf Problemlösungen fixierten Fahrradstadt. 

Der Bürgeraktion Pfersee-Schlössle ist der Geduldsfaden gerissen. Sie hat zusammen mit Aktiven des ADFC-Augsburg am 29. Juni eine Aktion organisiert, um es wirklich jedem klar zu machen: die Treppe muss weg! Vorbei radelte die Critical Mass auf ihrer monatlichen Tour.

Ob die Verantwortlichen der Stadt diesmal reagieren?

 

Zusätzliche Informationen